Unser Hof
Ein Familienbetrieb am Rand von Sielenbach
Landwirtschaft in dritter Generation, Hofladen seit 2016. Rund vier Hektar Gemüse, eine Streuobstwiese, 300 Hühner und ein paar Mutterkühe.
Wie der Laden entstanden ist
Der Hof war lange ein normaler Gemischtbetrieb: Getreide, Milch, ein bisschen Wald. Um 2013 wurde klar, dass es so nicht weitergeht — für Milch reichte die Größe nicht, und für Getreide allein lohnt sich kein Hof dieser Größe.
Angefangen hat es dann mit zwei Feldern Gemüse und einem Tisch vor der Scheune. Wer etwas wollte, legte das Geld in eine Blechdose. Nach zwei Jahren stand fest, dass der Tisch nicht reicht, und 2016 haben wir den alten Stadel ausgeräumt und zum Laden umgebaut.
Heute machen Gemüse, Eier und der Laden den größten Teil aus. Das Getreide ist geblieben, aber es steht nicht mehr im Mittelpunkt.

Was wir halten und anbauen
- Rund vier Hektar Gemüse in Fruchtfolge, auf vier Schlägen rund um den Hof verteilt
- 300 Legehennen in Freilandhaltung, mit Wintergarten und mobilem Zaun auf der Wiese
- Eine kleine Mutterkuhherde, die den größten Teil des Jahres draußen steht — daraus kommt das Fleisch für die Aktionen
- Eine Streuobstwiese mit alten Apfel- und Birnensorten, dazu Zwetschgen und Kirschen
- Getreide auf den restlichen Flächen, teils für die eigenen Tiere
Der Mist aus der Haltung geht auf die Gemüseflächen. Das ist kein Marketing, sondern der Grund, warum sich Tierhaltung und Gemüsebau auf einem kleinen Hof überhaupt zusammen rechnen.

Wie wir arbeiten
- Geerntet wird kurz vor dem Verkauf. Salat und Beeren am selben Morgen, Wurzelgemüse einen Tag vorher
- Fruchtfolge statt Monokultur. Jede Fläche bekommt alle paar Jahre eine Pause und dazwischen eine Gründüngung
- So wenig Spritzmittel wie möglich. Wir sind kein Bio-Betrieb und behaupten das auch nicht — was auf welchem Feld gemacht wurde, sagen wir Ihnen gerne
- Zugekauft wird nur, was wir nicht können. Käse, Brot, Honig, Nudeln. Alles von Betrieben aus der Umgebung, alle namentlich bekannt
- Kein Zukauf, um Lücken zu füllen. Ist etwas ausgefallen, fehlt es eben. Das steht dann auch so im Laden
Der Laden ohne Personal
An vier von sieben Tagen ist niemand im Laden, und trotzdem ist er offen. Die Kasse des Vertrauens steht seit dem ersten Tag da, und sie funktioniert — mit ein paar wenigen Ausnahmen, die wir verkraften können.
Für uns ist das mehr als bequem: Ohne Selbstbedienung könnten wir den Laden gar nicht betreiben. Zwischen Ernte, Feld und Stall bleibt nicht die Zeit, sechs Tage lang hinter der Theke zu stehen.
Warum hier keine Familienfotos stehen: Wir zeigen lieber das Feld und den Laden als uns selbst. Wer wissen will, wer dahintersteckt — mittwochs und freitags stehen wir da.
Vorbeikommen
Am besten schauen Sie einfach vorbei
Wir nehmen keine Bestellungen an und führen keine Preisliste im Netz — was da ist, sehen Sie am besten im Laden. Wenn Sie wegen einer größeren Menge fragen wollen, rufen Sie vorher an.